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  • 15. Juni, 2026 11 Jahre Kita Hürther Ströpp – Ein Jubiläumsfest voller Freude und Gemeinschaft

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    Bei bestem Sommerwetter feierte die Kita Hürther Ströpp ihr 11-jähriges Bestehen gemeinsam mit Kindern, Familien, Mitarbeitenden, Kooperationspartnern und vielen weiteren Gästen. Das Jubiläumsfest bot zahlreiche Gelegenheiten für Begegnung, Spiel und Austausch und zeigte einmal mehr, wie lebendig die Gemeinschaft rund um die Kita ist.

    Bereits zur Begrüßung machte Kitaleiter:in Lena Sittard deutlich, dass die erfolgreiche Arbeit der Kita nur durch das Zusammenspiel vieler Menschen möglich ist. In ihrer Ansprache dankte sie den Familien für ihre tägliche Unterstützung und das Vertrauen in die Arbeit der Einrichtung. Ebenso hob sie die Bedeutung der langjährigen Kooperationspartner hervor, die die Kita auf vielfältige Weise begleiten und unterstützen. Ein besonderer Dank galt darüber hinaus den Mitarbeitenden, die mit großem Engagement, Herzblut und Fachlichkeit jeden Tag wertvolle Arbeit für die Kinder und ihre Familien leisten.

    Auch der Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis e.V., Horst Baxpehler, richtete einige Worte an die Gäste. In seiner Rede erinnerte er daran, dass die Kita Hürther Ströpp die erste inklusive Kindertagesstätte des Trägers war. Er betonte, wie stolz die Lebenshilfe darauf sei, seit mittlerweile elf Jahren aktiv daran mitzuwirken, eine inklusive Gesellschaft zu gestalten. Die Kita stehe dabei beispielhaft für das Selbstverständnis der Lebenshilfe, allen Kindern einen Ort des gemeinsamen Lernens, Spielens und Aufwachsens zu bieten – unabhängig davon, ob sie mit oder ohne Behinderung leben.

    Ein besonderer Dank gilt den Familien, die mit ihren zahlreichen Spenden zu einem vielfältigen und reichhaltigen Buffet beigetragen haben. Die große Auswahl an süßen und herzhaften Speisen sorgte für das leibliche Wohl aller Besucherinnen und Besucher und machte das Fest zu einem kulinarischen Gemeinschaftserlebnis.

    Mit viel Kreativität und Engagement hatten sich die Mitarbeitenden der Kita abwechslungsreiche Spielestationen ausgedacht. So konnten die Kinder zunächst eigene Schatzsäckchen nähen, um anschließend bei einer Schatzsuche im Sand nach funkelnden Edelsteinen zu graben. Für jede Menge Spaß sorgten außerdem das Spaghetti-Wettessen, ein Schnellbootrennen mit selbstgebastelten Schwamm-Segelbooten sowie das beliebte Entenangeln.

    Besonders knifflig wurde es an der Station „Wer ist wer?“. Hier galt es, die Mitarbeitenden anhand ihrer Kinderfotos zu erkennen – eine Aufgabe, die viele Gäste vor spannende Rätsel stellte und für zahlreiche Lacher sorgte.

    Ein besonderes Highlight und gleichzeitig eine gelungene Überraschung für die Kinder war der Auftritt eines Zauberers. Mit seinem abwechslungsreichen Programm sorgte er für staunende Gesichter, begeisterte Kinderaugen und viele magische Momente. Die Vorführung zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher in ihren Bann und war zweifellos einer der Höhepunkte des Festes.

    Anlässlich des Jubiläums überreichten Horst Baxpehler gemeinsam mit der Geschäftsbereichsleitung Kindertagesstätten, Sebastian Stöcker, einen Blauglockenbaum für das Außengelände der Kita. Der Baum soll in den kommenden Jahren zu einer stattlichen Größe heranwachsen und den Kindern an sonnigen Tagen wertvollen Schatten spenden. Gleichzeitig steht er symbolisch für die  Entwicklung der Einrichtung und die vielen Kinder, die die Kita in den vergangenen elf Jahren begleitet hat.

    Ein weiterer Dank gilt den zahlreichen Kooperationspartnern, die die Kita teilweise bereits seit ihrer Gründung vor elf Jahren begleiten und unterstützen. Umso schöner war es, viele von ihnen persönlich auf dem Jubiläumsfest begrüßen zu dürfen und gemeinsam auf die erfolgreiche Entwicklung der Einrichtung zurückzublicken.

    Das Jubiläumsfest war geprägt von guter Stimmung, vielen Begegnungen und strahlenden Kinderaugen. Mit dem Fest wurde nicht nur auf elf erfolgreiche Jahre zurückgeblickt, sondern auch ein Zeichen für die Zukunft gesetzt – ganz im Sinne des neu gepflanzten Blauglockenbaums, der gemeinsam mit den Kindern, Familien und Mitarbeitenden weiter wachsen wird. Die Kita Hürther Ströpp bedankt sich bei allen Gästen, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie den Mitarbeitenden, die mit ihrem Engagement, ihrer Kreativität und ihrem Einsatz zum Gelingen dieses besonderen Tages beigetragen haben.

    Auf viele weitere Jahre!

  • 20. April, 2026 Unterschreiben Sie jetzt: Teilhabe ist Menschenrecht, Lebenshilfe mit bundesweiter Kampagne gegen Kürzungen bei der Eingliederungshilfe

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    Elsdorf 20.04.2026: Von allen Seiten wird es enger für die Menschen mit Unterstützungsbedarf!

    Unterstützen Sie die Rechte der Menschen mit Unterstützungsbedarf und unterzeichnen die Petition: Petitionen: Petition 195716 !

    Eine Version in leichter Sprache steht zur Verfügung: Petition in Leichter Sprache

    Nur mit der Hilfe Vieler kann es gelingen den Raubbau an den Unterstützungen zu beenden.

    Horst Baxpehler

    Vorstandsvorsitzender Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis e.V.

    ——————

    Hürth, 23. Februar 2026. Die Kommunen klagen immer lauter über leere Kassen – und fast täglich kommen neue, unzumutbare Sparvorschläge. Seit sogar Kanzler Merz die Kosten der Eingliederungshilfe kritisiert hat, wächst die Angst bei Menschen mit Behinderung und ihren Familien. Sie befürchten, dass wichtige Leistungen der Eingliederungshilfe schon bald gekürzt werden könnten. Die Lebenshilfe startet deshalb heute ihre bundesweite Kampagne „Teilhabe ist Menschenrecht“. Damit will die Lebenshilfe der Öffentlichkeit zeigen, wie wichtig die Eingliederungshilfe für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Unterstützungsbedarf ist.

    Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a.D., erklärt: „Bereits im Grundgesetz steht: Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Daher sagen wir: Finger weg von der Eingliederungshilfe! Sie ist die Grundlage für gesellschaftliche Teilhabe und darf nicht angetastet werden. Wer denkt, Menschen mit Unterstützungsbedarf machen sich ein schönes Leben auf Kosten des Staates, irrt gewaltig. Eingliederungshilfe ist kein Luxus! Die Kostensteigerungen sind vielmehr auf die hohen Inflationsraten vergangener Jahre sowie die Tariflohnentwicklung zurückzuführen. Außerdem nehmen die Fallzahlen in der Eingliederungshilfe zu. Das ist eine Folge des medizinischen Fortschritts, der die Lebenserwartung auch von Menschen mit Behinderung erhöht.“

    Philipp Peters, Sprecher der Lebenshilfe NRW, sagt: „In Nordrhein-Westfalen erleben Menschen mit Unterstützungsbedarf seit geraumer Zeit die Debatte über steigende Kosten hautnah. Diese Debatte beeinflusst auch die Landesrahmenverhandlungen, was Ängste und Unsicherheit bei den Betroffenen und fehlende Planungs- und Finanzierungssicherheit bei den Leistungserbringern auslöst. Auch bei Tarifverhandlungen wird immer wieder betont, dass die Kommunen leere Kassen haben. Wir sehen mit großer Sorge, dass die Rechte von Menschen nur noch unter Kostenfragen betrachtet werden.

    Stattdessen muss dafür Sorge getragen werden, dass Recht und Gesetze endlich umgesetzt werden.
    Einsparpotenzial sieht die Lebenshilfe allenfalls im Abbau von Bürokratie. Beispielsweise indem die Überprüfungsintervalle für den Bedarf an Eingliederungshilfe verlängert werden und die Leistungsdokumentation vereinfacht wird.

    Morgen wird das Bundesministeriums für Arbeit und Soziales erstmals auch die Verbände an dem seit September 2025 laufenden Dialogprozess zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe zwischen Bund, Ländern und Kommunen beteiligen. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe wird sich auch dort aktiv gegen Leistungskürzungen, die die Teilhabe von Menschen mit Behinderung beeinträchtigen würden, zu Wort melden.

    Die Lebenshilfe ruft dazu auf, die Inhalte ihrer Kampagne #TeilhabeIstMenschenrecht in den Sozialen Medien zu teilen. Auf www.lebenshilfe.de/teilhabe-ist-menschenrecht gibt es weitere Informationen (auch in Leichter Sprache) und vielfältiges Kampagnen-Material.

  • 31. Januar, 2026 Lebenshilfe warnt vor Einschnitten bei der Eingliederungshilfe nach Bericht der Sozialstaatskommission

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    Nicht auf Kosten von Menschen mit Behinderung!

    Ergänzendes Zitat vom Landesvorsitzenden NRW Prof. Dr. Gerd Ascheid

    Hürth, 30. Januar 2026: Die Sozialstaatskommission empfiehlt dem Bundessozialministerium, sich bei der Eingliederungshilfe auf zeitnahe Kostensenkungen zu fokussieren, etwa durch Änderungen im Vertragsrecht zum Umgang mit Tarifsteigerungen.

    Hierzu erklärt Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a.D.:
    „Der Sozialstaat darf nicht auf Kosten von Menschen mit Behinderung reformiert werden. Nicht die Gehälter des Betreuungspersonals, sondern Bürokratieabbau und Vereinfachung der Verwaltungsverfahren sind aus unserer Sicht entscheidend für Kostenbegrenzungen. Denn gerade immer umfangreichere Verwaltungsverfahren machen die Eingliederungshilfe teurer, ohne dass etwas bei Menschen mit Unterstützungsbedarf ankommt. Zum Beispiel müssen trotz gleichbleibender Bedarfe jährlich neue Anträge gestellt werden, deren Umsetzung dazu noch kleinteilig kontrolliert wird.“

    Ergänzend sagt Bärbel Brüning, Landesgeschäftsführerin Lebenshilfe NRW:
    „Die neuerlichen Ausgrenzungsversuche sind ernsthaft besorgniserregend. Menschen mit Beeinträchtigungen haben dieselben Rechte wie alle anderen auch. Teilhabe an Bildung, Kultur, angemessenes Wohnen, einfach am gesellschaftlichen Leben wie alle anderen auch, das ist machbar und bezahlbar. Dass Menschen mit Beeinträchtigungen für manches Assistenz brauchen, gibt niemandem das Recht, sie auszugrenzen. Menschen sind kein Sparmodell! Die Träger brauchen auskömmliche Finanzierung, die Menschen Assistenz. Das einzige, an dem sich sparen lässt sind Bürokratie und Verwaltungskosten. Teilhabe ist Menschenrecht.“

    Die Lebenshilfe fordert die Bundesregierung auf, bei ihrem Grundsatz „Keine Kürzung in der Eingliederungshilfe“ zu bleiben und nicht durch die Hintertür, die individuelle Teilhabe, zum Beispiel durch Pauschalen oder Poolen, zu begrenzen.

  • 8. Januar, 2026 Offener Brief zur KiBiz-Novellierung: Dringender Handlungsbedarf aus Sicht der freien Träger

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    Elsdorf/Rhein-Erft-Kreis: Die Lebenshilfe im Rhein-Erft-Kreis e.V. hat sich mit einem offenen Brief an die politisch Verantwortlichen in Nordrhein-Westfalen gewandt. Anlass ist die aktuell laufende Novellierung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz).

    Als freier Träger von Kindertageseinrichtungen begrüßen wir ausdrücklich, dass das Land Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit Kommunen und Wohlfahrtsverbänden an einer Weiterentwicklung des KiBiz arbeitet. Der Reformprozess ist notwendig und wichtig. Aus unserer praktischen Erfahrung heraus sehen wir jedoch erheblichen Nachbesserungsbedarf, um die Kindertagesbetreuung langfristig zu stabilisieren und die Qualität frühkindlicher Bildung verlässlich zu sichern.

    In unserem offenen Brief machen wir deutlich, dass die bislang vorgesehenen Änderungen aus unserer Sicht nicht ausreichen. Insbesondere die anhaltende strukturelle Unterfinanzierung, fehlende Planungssicherheit für Träger, der zunehmende bürokratische Aufwand sowie ungelöste Fragen bei Personalgewinnung, Inklusion und Investitionen stellen die Einrichtungen weiterhin vor große Herausforderungen.

    Parallel zu diesem offenen Brief beteiligen wir uns aktiv an der Lobbyarbeit rund um die KiBiz-Reform. Unser Ziel ist es, uns frühzeitig und konstruktiv in die Gestaltungsprozesse einzubringen und positiv auf die zukünftigen Rahmenbedingungen der Kindertagesbetreuung Einfluss zu nehmen – für unsere Mitgliedsorganisationen ebenso wie für alle Kita-Träger unter dem Dach der Wohlfahrtsverbände.

    In diesem Zusammenhang unterstützen wir ausdrücklich eine aktuell laufende Petition zum Erhalt eingruppiger Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen. Konkret sind in Mönchengladbach derzeit drei Elterninitiativen – Eltern-Kind-Gruppe Schabernack e.V., Kindertagesstätte Butterblume e.V. und KITA Stadtwaldräuber e.V. – durch die geplanten Regelungen der KiBiz-Reform von einer möglichen Schließung bedroht. Alle drei Einrichtungen stehen unter dem Dach des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes NRW e.V. und leisten seit vielen Jahren wertvolle pädagogische Arbeit. Sie sind ein wichtiger Bestandteil einer vielfältigen, bedarfsgerechten und qualitativ hochwertigen Kita-Landschaft.

    Die Petition macht auf die prekäre Situation eingruppiger Kitas aufmerksam und setzt sich für ihren Fortbestand ein. Dieses Anliegen unterstützen wir ausdrücklich – auch stellvertretend für viele weitere kleine Einrichtungen im Land, die durch strukturelle Benachteiligungen im aktuellen Finanzierungssystem zunehmend unter Druck geraten.

    Wir rufen daher alle Interessierten herzlich dazu auf, sich an der Petition zu beteiligen und diese weiterzuverbreiten. Jede Unterschrift trägt dazu bei, den politischen Entscheidungsträgern die Bedeutung eingruppiger Kitas und einer fairen, praxistauglichen KiBiz-Reform deutlich zu machen.

    👉 Zur Petition: https://www.change.org/p/kleinen-kitas-droht-das-aus

    👉 Den vollständigen offenen Brief zur KiBiz-Novellierung finden Sie hier.

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